Bild dir ein Bild. – Zukunft
So sah ich aus als es am 29. März das erste Mal der Hashtag #BriwsionsPraktikum in Twitter zu lesen war.
Ich finde es wichtig, dass man die Möglichkeiten der heutigen Zeit nutzt. Viele hätte früher gerne die Chance gehabt in ein Vorstellung der Zukunft “reinzuschnuppern” oder sie mit einem Praktikum zu verfestigen oder zu verwerfen.
So hab ich nun auch mein zweites Interessengebiet erkundigt.
Im Großen und Ganzen interessiere ich mich für Architektur und das Immobilienwesen…
Ich würde gerne Häuser entwerfen&renovieren&vermarkten.
Kommen wir genauer zu meinem Praktikum.
Ich hab ein Praktikum bei Re/Max – dieser Name sollte ein paar von euch ein Begriff sein?! – gemacht. Der Zeitraum streckte sich von dem 29.3 – 1.4 … Ja. Es waren leider nur 4 Tage, aber die Feiertage haben mir da einen strich durch die Rechnung gemacht.
Das Praktikum bestand zum Glück nicht nur aus Papierkram, was ich befürchtete… Doch eine Maklerin – Name: Julia Haug – hat sich eigentlich recht herzlich für mich aufgeopfert und mich auch zu recht vielen und interessanten Besichtigungen oder Aufnahmen von Projekten mitgenommen. Die restliche Zeit war letztendlich aber im Büro nieder zu schlagen…
Damit kommen wir auch zum Fazit… Was ich mir mitgenommen habe.
Ich könnte diesen Beruf niemals auf lange Zeit ausüben. Wo ist die Kreativität, die ich bräuchte? Nirgends. Alle Makler dieses Büros gehen in ihrem Job auf und haben ersichtlich Spaß und obwohl mir die Woche auch wirklich richtig Spaß gemacht hat, muss ich sagen, dass ich es anderen überlassen werde.
Für die Makler des Büros gab es noch eine ganze Tüte Süßkram als Dankeschön.
Leben ist Erfolg.
Ein Leben im 21. Jahrhundert, wird doch erst als erfüllt&wertvoll anerkannt, wenn man Erfolg im Beruf/Karriere hat. – So empfinde ich es teilweise zumindest.
Das ist aber nicht der Grund, wieso ich nach Erfolg strebe und nach Sicherheit und Bewusstheit in der Wahl meines Weges.
So liegt es nicht fern, dass ich schon früh [mit 12 Jahren] das erste Mal ein Praktikum bei dem Architekten Robert Wagner machte. Zu dem Zeitpunkt meines Praktikums hatte dieser Architekt ein Projekt bezüglich eines Anbaus für ein Reihenhaus auf dem Tisch liegen bei dem er nicht so recht weiter wusste.

Er legte mir das ganze vor und wollte meine Ideen dazu wissen. Anregungen. Ich hab ihn die auf den 3 Bilder zu sehenden Zeichnungen entworfen. Diese Entwürfe eines Anbaus waren natürlich nicht ganz so, wie entworfen, umsetzbar. Robert Wagner konnte sich trotzdem Anregungen aus meinen Entwürfen holen und war von meiner Arbeit auch dementsprechend begeistert.

Das Praktikum hat mir persönlich enormen Spaß gemacht und ich wurde sogar für meine Anregungen bezahlt. [Wer rechnet den bei einem Praktikum bitte damit?] Ich habe einen Betrag in 3-Stelligen Bereich bekommen, welcher in einen Urlaub in Hamburg investiert wurde. 
Das ganze hat eigentlich nur meinen Wunsch Architektur zu studieren und auch einen derartigen Beruf auszuführen bestätigt.

In meinem Kopf gab es aber auch noch die Vorstellung von einer beruflichen Karriere im Immobilienbereich als Makler.
Ich hätte die Möglichkeit von dem 1. – 5. März ein Praktikum bei einem Immobilienmakler zu machen, wäre da nicht die Schule.
Mein lieber und netter Konrektor verweigert mir eine offizielle Freischreibung und derweil ist meine Klasse in dieser Zeit auf Klassenfahrt. Ich selber fahre nicht mit, weil ich die Klasse hasse. Sorry.
Der Herr möchte mich aber nicht frei schreiben, wenn er mich wirklich nicht offiziell frei schreiben möchte, kann ich das ja auch immer noch selbst. 
Er kann mir aber auch keine Begründung geben… Weil er keine Antwort auf meine Frage > Wieso? < wusste, hat er mit dem Satz > Ich habe besseres zu tun. < die Tür vor meiner Nase geschlossen.
Traurig.
Wer mich auf Twitter verfolgt, hat das ganze ja bestimmt ein bisschen mit bekommen…
Ich werde euch nach dem Praktikum über das Praktikum berichten.